Frau im Exil

Essays


Pınar Selek


Karin Karakaşlı


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ab 22. August 2013 lieferbar
Preis:
8,00 €
Beschreibung

Auf die Frage, warum die Justiz in ihrem Fall nicht lockerlasse, hat Pınar Selek einmal geantwortet:

Weil ich unbequem bin.“

Bestraft werden soll eine Demokratiebewegung, deren Ikone Pınar Selek ist.

Karen Krüger, FAZ

 

Pınar Selek blickt auf eine Geschichte von fünfzehn Jahren juristischer Willkür zurück, der sie bis heute ausgesetzt ist. In diesem Essayband erzählt sie, was es bedeutet, im Exil zu leben, ohne Freunde und Familie und auch weit weg von der Heimat zu sein, nach der sie sich sehnt. Auf sehr berührende Weise beschreibt Pınar Selek, wie es sich anfühlt, nicht mehr selbst bestimmen zu können, wo man leben will.

Ergänzt wird Seleks Standortbestimmung durch einen Text von Karin Karakaşlı. Die armenische Schriftstellerin ist wiederum seit fast fünfzehn Jahren mit Pınar Selek befreundet, hat deren Odyssee aus der Türkei mitverfolgt und unterstützt sie und ihre Familie.

 

Pınar Selek wurde am 24. Januar 2013 in Abwesenheit in Istanbul zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe unter verschärften Bedingungen verurteilt. Aktuell befindet sich die Soziologin, politische Aktivistin und Autorin im französischen Exil. Im Orlanda Verlag erschienen ihr Roman Halbierte Hoffnungen (2011) und das Sachbuch Zum Mann gehätschelt. Zum Mann gedrillt (2010).

 

Pressestimmen

 

Zur Hexe erklärt / Kafkaesker Alptraum.

Nick Brauns, jungewelt.de,  20.12.2013

 

Eine beeindruckende Frau und ein berührendes Buch.

fiber 23/2013

 

 

 

Seiten 67

Erscheinungsjahr 2013

ISBN 978-3-936937-99-2