Kontaktabbruch

Eltern und Kinder, die verstummen


Claudia Haarmann


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Beschreibung

ab 1.5.2015 im Handel

Wenn nichts mehr geht – der Kontaktabbruch

 

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen, und ein Kontaktabbruch in der Familie ist eine Ausnahmesituation.

 

Immer häufiger wird ein solcher Schnitt von den Töchtern vollzogen, und darum soll es im Kontext dieses Buches gehen: Die Tochter bricht mit der Mutter. Mütter erleben den Kontaktabbruch wie eine Katastrophe, der man hilflos und verzweifelt ausgeliefert ist. Für die Tochter ist es ein notwendiger Schritt. Für sie ist es das Ende eines schmerzhaften Prozesses, deshalb empfindet sie ihn eher als Befreiung.

Mit dem Kontaktabbruch sendet die Tochter ein Signal an die Mutter, dessen zentrale Botschaft ist: >Hörst du meine Not in meinem Schweigen?<

 

Nach dem großen Erfolg von „Mütter sind auch Menschen“ widmet sich Claudia Haarmann jetzt ausschließlich dem Thema Kontaktabbruch. Jahrelange therapeutische Erfahrung haben ihr gezeigt, wie sehr die Eltern-Kind-Kommunikation von Unverständnis aber auch von nicht bewusstem Verhalten dominiert wird. Sie untersucht, warum diese Beziehung von dem Kind als nicht unterstützend erlebt wird. Dabei stützt sie sich u.a. auf die bahnbrechenden Theorien von Prof. Dr. Stephen Porges, der die verdeckte, sich immer wiederholende Kommunikation  greifbar macht.

 

 

 Claudia Haarmann arbeitete lange als freie Journalistin in Hörfunk und Fernsehen und ist heute als Psychotherapeutin (HP) mit den Schwerpunkten Bindungs-Traumata, Konfliktbearbeitung und Körpertherapie tätig. Sie berät Menschen, die ihre Möglichkeiten ausschöpfen und ihrem Leben eine neue Richtung geben wollen und begleitet als Trainerin Gruppen. Ihr erstes Buch „Unten rum ...“ die Scham ist nicht vorbei wurde 2005 zum Bestseller. Die Autorin lebt in Essen.

 

 

Pressestimmen

 

Keine Bindung ist von Natur aus so eng wie jene zwischen Eltern und Kind. Umso radikaler scheint es, wenn Kinder nichts mehr von ihren Eltern wissen wollen.

Sabine Windlin, Neue Zürcher Zeitung, 17.03.14