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Neu im Handel

Kajsa Ekis Ekman

Ware Frau.

Prostitution, Leihmutterschaft, Menschenhandel

aus dem Schwedischen übersetzt von Benedikt Grabinski

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„Stetig kehrt das Gefühl des Verlustes wieder.

Es ist der Verlust des Ich als Einheit, die Unfähigkeit,

fühlen zu können, wie die verschiedenen Teile

zusammengehören.

Prostitution und Leihmutterschaft spalten den Menschen.“

Kajsa Ekis Ekman

 

 

 

 

 

 

Die schwedische Autorin und Journalistin Kajsa Ekis Ekman legt mit ihrem Buch Ware Frau – Prostitution, Leihmutterschaft, Menschenhandel eine in ihrer Materialfülle und Sprachgewalt einmalige Kritik an der Kommerzialisierung des weiblichen Körpers vor.


Ekman argumentiert, dass die Frau in Prostitution und Leihmutterschaft den Körper von sich abspalten muss – der Körper wird zur Ware, die Gefühle werden abgestellt – so das Ideal, das Lobbyisten beschreiben. Doch die Geschichte von Prostitution und der noch jungen Leihmutterschafts-Industrie zeigt: Die Spaltung des Selbst ist nicht möglich, sie ist zerstörerisch.

Ekmans brillantes Exposé wird uns Prostitution und Leihmutterschaft und die Parallelen zwischen ihnen auf eine neue Art und Weise betrachten lassen –aufrüttelnd und ein bedeutender Beitrag zu der aktuellen Debatte.

 

Die Autorin:
Die schwedische Journalistin, Schriftstellerin und Aktivistin Kajsa Ekis Ekman, geboren 1980 in Stockholm, ist Autorin mehrerer Werke über die Finanzkrise, über Frauenrechte und Marxismus. Ihr erstes Buch Ware Frau – Prostitution, Leihmutterschaft, Menschenhandel erschien 2010 im Leopard Verlag (Varat och Varan) und wurde ebenfalls in Englisch und Französisch veröffentlicht, eine spanische Übersetzung ist geplant. Im September 2013 hat sie das Buch Skulden – eurokrisen sedd frǻn Aten [Debt as a Weapon: The euro crises seen from Athens] publiziert.
Ekman schreibt für die schwedische Zeitung Dagens Nyheter und ist als Kolumnistin der linken ETC-Tageszeitung tätig. 2014 war sie eine der wichtigsten Referentinnen des Festival of Dangerous Ideas in Sydney und 2015 hat sie den Ted Talk "Everybody talks about capitalism, but what is it?" gehalten.

 

242 Seiten, Broschur

€ 17,90
ISBN 978-3944666266
Orlanda Verlag, Berlin 2016

 

 

 

Sie planen eine Veranstaltung mit einer unserer Autorinnen oder zu einem der Bücher? Sie möchten ein Interview führen oder eine Autorin als Referentin gewinnen? Dann wenden Sie sich gern an uns: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder Tel.: 030/216 3696

 

 


Aktuelles


 

Claudia Haarmann mit ihrem Buch Kontaktabbruch

im Tagesspiegel:

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Die Schlussmacher

Das Tabu: Wenn Kinder ihre Eltern verstoßen

Eines Tages ließ der Sohn sie einfach stehen,

brach den Kontakt ab.

Rosi Prömper traf das völlig unvorbereitet. 

Heute weiß die Mutter aus Berlin:

Es gibt viele, die ihr Schicksal teilen.

Nur reden will darüber keiner.

von Pepe Egger, 23.10.2016

 


Im Oktober im Institut Francais
Berlin Postkolonial
der raum zwischen gestern und heute: 
May Ayim (3. Mai 1960 - 9. August 1996)
Chantal-Fleur Sandjon

 

meine heimat / 

ist heute / 

der raum zwischen / 

gestern und morgen / 

die stille / 

vor und hinter / 

May Ayim bei ihrem Großvater

den worten / 

das leben / 

zwischen den stühlen

 

 

(Foto: May Ayim bei ihrem Großvater Reuben Ansah Ayim in Ghana, Orlanda Frauenverlag) 

 


 

Mutige Journalisten auszeichnenpinar3.JPG - 974.58 KB

In diesem Jahr wird erneut der Raif Badawi Award for Courageous Journalists verliehen.

Die Stiftung für die Freiheit, die den Preis unterstützt,

stellt die diesjährigen Nominierten vor.

Der Award wurde von Raif Badawis Frau,

Ensaf Haidar,

und dem Journalisten Constantin Schreiber initiiert, um herausragende Leistungen für die Meinungsfreiheit zu ehren.

Erster Preisträger war 2015 der aus Marokko stammende Journalist Ali Anouzla.

Mit dem Preis werden Journalisten in der islamischen Welt gewürdigt,

um auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen. Gleichzeitig soll

dadurch an den Fall des saudischen Bloggers Raif Badawi erinnert werden,

der wegen angeblicher "Beleidigung des Islam" zu zehn Jahren Haft,

eintausend Peitschenhieben und einer hohen Geldstrafe verurteilt wurde.

Die unabhängige Jury besteht unter anderem aus den Chefredakteuren

von ZEIT ONLINE, SPIEGEL ONLINE, Stern.de und Twitter Deutschland. Der Preis wird auch vom Deutschen Börsenverein unterstützt.

Die Nominierten für 2016 sind Khadija Ismayilova ist bekannt als "Aserbaidschans mutigste Journalistin", das Redaktionsteam der Radiostation Dange Nwe Halabja (Kurdisch: Neue Stimme aus Halabja), das eine Informationsquelle von Geflüchteten für Geflüchtete in den vom Islamischen Staat beherrschten oder bedrohten Gebieten ist, der syrische Journalist Yahya Al Aous, die ägyptische Journalistian Liliane Daoud und die türkische Friedensaktivistin Pinar Selek.

 


 

 

Rasha Abbas

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liest am
28. September in Leipzig,
am 27. Oktober in Dortmund, DKH, Leopoldstr. 50, Beginn 19.00 Uhr
und
am 26. November in Stuttgart, im Kulturzentrum Merlin, Beginn 19.00 Uhr

 


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Im August jährt sich zum 20zigsten Mal

der Todestag von

May Ayim

 

 

Sie lebt weiter in ihren Gedichten,

in unserer Erinnerung und in uns selbst,

als Teil der afrikanischen Diaspora,

die sich trotz aller Verleugnungen in die Geschichte einschreibt.

Kölner Stadtanzeiger

 

 

Wieder lieferbar!


 

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Wieder lieferbar!


 

Pressestimmen zu Rasha Abbas

"Die Erfindung der deutschen Grammatik"

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„Ein modernes Narrenschiff.“

(Oliver Jungen, FAZ)

„Ihre Geschichten über den deutschen Alltag (sind) vor allem eins: witzig. …

Rasha Abbas treibt all das Abwegige, dem sie begegnete,

in ihren Geschichten noch tiefer ins Absurde. Komik als Survival-Strategie.“

(Carolin Haentjes, Tagesspiegel)

„Humorvoller Bericht über das Neusein in Deutschland. Rasha Abbas erzählt,

schmückt aus,führt den Leser in ihr Berlin

und schickt ihn nicht selten wieder raus, in bunte Fantasiewelten.“

(Julia Schlager, Deutschlandradio Kultur)

„Erfrischend grotesk. … Es kostet Kraft, Menschen, Dingen und Situationen

ihre manchmal unerklärliche Heiterkeit des Seins abzugewinnen.

Beides schafft Rasha Abbas.“

(Tania Folaji, Elektro vs. print)

„Gelungenes Komödiendebüt … Und es gibt eine Geschichte, die so komisch ist,

dass sie ei­nem Tränen in die Augen treibt.“

(Sophie Elmenthaler, der Freitag)

„Rasha Abbas schafft es, den Alltag vieler Flüchtlinge zwischen Lageso, Jobcenter und Integrationskurs humorvoll unter die Lupe zu nehmen.“

(Edition F)

 


 

 

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Spiegelblicke, Sisters and Souls

und

Farbe bekennen

 in der aktuellen Missy und im WDR Fernsehen.


 

Storytelling-Salon & Soli-Party

"comme si comme ca community" -

Perspektiven Schwarzer Bewegung in Deutschland.

In Gedenken an die afrodeutsche Poetin May Ayim.

Mit: Camilla Ridha, Christelle Nkwendja-Ngnoubamdjum,
Denise Bergold-Caldwell, Eleonore Wiedenroth-Coulibaly,
Hadija Haruna-Oelker, Laura Digoh, Bahati Glass und Natasha A. Kelly.
 
27. Februar 2016, St. Peter, Frankfurt, Beginn 20.30 Uhr

Eintritt frei

Zum Black History Month 2016 werden vielfältige Geschichten aus zwei neu erschienenen Publikationen erzählt.30 Jahre nach der Gründung der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD)  analysieren die Autor*innen, Zeitzeug*innen und Porträtierten in Spiegelblicke rassistische Strukturen in privaten und öffentlichen Räumen und  dokumentieren Stationen Schwarzer Identitätsfindung. In Sisters and Souls präsentieren Schwarze Autorinnen verschiedener Generationen anlässlich des 20. Todestages der ISD-Mitbegründerin May Ayim auf bewegende Art und Weise, wie sie politisch und persönlich von der Poetin und Aktivistin inspiriert worden sind.

Persönliche Eindrücke und politische Kontexte: Der Erzähl-, Lese- und Performance-Abend will Denkprozesse anregen, die Community stärken und Bündnisse schaffen. Die Themen Identität, Empowerment und Intersektionalität sind die Leitmotive der Erzählerinnen an diesem Abend.

ISD-Soliparty ab 22:30 Uhr. Mit AfroBeats, Raggae und Dancehall. Die freiwilligen Eintrittsgelder für die Feier kommen der politischen Arbeit der ISD-Frankfurt zugute.



Im Jahr 2016 freuen wir uns wieder auf viele gute Bücher u. a. von Rasha Abbas, einer syrischen Autorin, die über ihre ersten Eindrücke in Deutschland geschrieben hat, aber auch das Thema Leihmutterschaft wird uns im Frühjahr beschäftigen und in einem kritischen Essay setzten wir uns mit dem gegenwärtigen Bildungssystem auseinander.

 

Außerdem feiert der Klassiker Farbe bekennen sein 30jähriges Jubiläum und wird in einem neuen Gewand ab Januar wieder lieferbar sein.