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Neu im August

 

 

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Eine Streitschrift zu Prostitution und Leihmutterschaft 

Was hilft gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution? Die Freier bestrafen? Oder das "älteste Gewerbe der Welt" weiter liberalisieren? Die Autorin stellt in ihrem Buch das schwedische Modell vor, das nicht die Prostituierten bestraft, sondern die Freier. Nach statistischen Untersuchungen hat dies dazu geführt, dass sich die Anzahl der Prostituierten mehr als halbiert hat und in Schweden eine gesellschaftliche Ächtung für Männer gilt, die für Sex bezahlen müssen.

 

 Kajsa Ekis Ekman findet, dass Sex wieder etwas werden muss, das beide Seiten aus Verlangen tun und nicht, weil eine Seite zahlt und die andere das Geld braucht, dies gilt ebenso für Leihmutterschaft, wo Frauen wie Legehennen in Krankenhäuser gesperrt werden und Kinder gebären für Geld. Wenn Frauen zur Ware in einem kapitalistischen System werden, und der Mangel an Geld sie dazu zwingt ihren Körper zu verkaufen, sollte es ein Umdenken geben.

 

Im Herbst ist eine Lesereise mit der Autorin geplant, nähere Informationen werden zeitnah bekannt gegeben.

 

Kajsa "Ekis" Ekman , geboren 1980 ist eine schwedische Journalistin und Autorin. Sie hat verschiedene Bücher zu Frauenrechten, Kapitalismuskritik und die Finanzkrise veröffentlicht. Ihre Bücher sind in mehrere Sprachen übersetzt.



 

 

 

 

Sie planen eine Veranstaltung mit einer unserer Autorinnen oder zu einem der Bücher? Sie möchten ein Interview führen oder eine Autorin als Referentin gewinnen? Dann wenden Sie sich gern an uns: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder Tel.: 030/216 3696

 

 


Aktuelles

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Im August jährt sich zum 20zigsten Mal

der Todestag von

May Ayim

 

Sie lebt weiter in ihren Gedichten,

in unserer Erinnerung und in uns selbst,

als Teil der afrikanischen Diaspora,

die sich trotz aller Verleugnungen in die Geschichte einschreibt.

Kölner Stadtanzeiger

 

 

Wieder lieferbar!


 

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Wieder lieferbar!


 

Pressestimmen zu Rasha Abbas

"Die Erfindung der deutschen Grammatik"

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„Ein modernes Narrenschiff.“

(Oliver Jungen, FAZ)

„Ihre Geschichten über den deutschen Alltag (sind) vor allem eins: witzig. …

Rasha Abbas treibt all das Abwegige, dem sie begegnete,

in ihren Geschichten noch tiefer ins Absurde. Komik als Survival-Strategie.“

(Carolin Haentjes, Tagesspiegel)

„Humorvoller Bericht über das Neusein in Deutschland. Rasha Abbas erzählt,

schmückt aus,führt den Leser in ihr Berlin

und schickt ihn nicht selten wieder raus, in bunte Fantasiewelten.“

(Julia Schlager, Deutschlandradio Kultur)

„Erfrischend grotesk. … Es kostet Kraft, Menschen, Dingen und Situationen

ihre manchmal unerklärliche Heiterkeit des Seins abzugewinnen.

Beides schafft Rasha Abbas.“

(Tania Folaji, Elektro vs. print)

„Gelungenes Komödiendebüt … Und es gibt eine Geschichte, die so komisch ist,

dass sie ei­nem Tränen in die Augen treibt.“

(Sophie Elmenthaler, der Freitag)

„Rasha Abbas schafft es, den Alltag vieler Flüchtlinge zwischen Lageso, Jobcenter und Integrationskurs humorvoll unter die Lupe zu nehmen.“

(Edition F)

 


 

 

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Spiegelblicke, Sisters and Souls

und

Farbe bekennen

 in der aktuellen Missy und im WDR Fernsehen.


 

Storytelling-Salon & Soli-Party

"comme si comme ca community" -

Perspektiven Schwarzer Bewegung in Deutschland.

In Gedenken an die afrodeutsche Poetin May Ayim.

Mit: Camilla Ridha, Christelle Nkwendja-Ngnoubamdjum,
Denise Bergold-Caldwell, Eleonore Wiedenroth-Coulibaly,
Hadija Haruna-Oelker, Laura Digoh, Bahati Glass und Natasha A. Kelly.
 
27. Februar 2016, St. Peter, Frankfurt, Beginn 20.30 Uhr

Eintritt frei

Zum Black History Month 2016 werden vielfältige Geschichten aus zwei neu erschienenen Publikationen erzählt.30 Jahre nach der Gründung der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD)  analysieren die Autor*innen, Zeitzeug*innen und Porträtierten in Spiegelblicke rassistische Strukturen in privaten und öffentlichen Räumen und  dokumentieren Stationen Schwarzer Identitätsfindung. In Sisters and Souls präsentieren Schwarze Autorinnen verschiedener Generationen anlässlich des 20. Todestages der ISD-Mitbegründerin May Ayim auf bewegende Art und Weise, wie sie politisch und persönlich von der Poetin und Aktivistin inspiriert worden sind.

Persönliche Eindrücke und politische Kontexte: Der Erzähl-, Lese- und Performance-Abend will Denkprozesse anregen, die Community stärken und Bündnisse schaffen. Die Themen Identität, Empowerment und Intersektionalität sind die Leitmotive der Erzählerinnen an diesem Abend.

ISD-Soliparty ab 22:30 Uhr. Mit AfroBeats, Raggae und Dancehall. Die freiwilligen Eintrittsgelder für die Feier kommen der politischen Arbeit der ISD-Frankfurt zugute.



Im Jahr 2016 freuen wir uns wieder auf viele gute Bücher u. a. von Rasha Abbas, einer syrischen Autorin, die über ihre ersten Eindrücke in Deutschland geschrieben hat, aber auch das Thema Leihmutterschaft wird uns im Frühjahr beschäftigen und in einem kritischen Essay setzten wir uns mit dem gegenwärtigen Bildungssystem auseinander.

 

Außerdem feiert der Klassiker Farbe bekennen sein 30jähriges Jubiläum und wird in einem neuen Gewand ab Januar wieder lieferbar sein.